Nationalspieler-Review: Oktober 2011

12. Oktober 2011

Relativ wenig neues gibt es diesmal zu berichten.

 

Tor:

 

Eddie Gustafsson steht weiterhin nicht im Kader der schwedischen Nationalmannschaft, die sich fix für die EURO 2012 qualifizieren konnte.

Niclas Heimann durfte beim Freundschaftsspiel der deutschen U-20 gegen Italien (3:2) 90 Minuten lang das Tor hüten, während er gegen die Schweiz nur auf der Bank saß.

Michael Drga wurde von Coach Andreas Heraf für die EM-Qualifikationsspiele der U-17 gegen Zypern, Dänemark und Italien eingeladen, saß aber beim heutigen ersten Spiel gegen Zypern (2:0 in Brøndby) nur auf der Bank.

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Spieler des Monats: September 2011

2. Oktober 2011

Zum zweiten Mal in dieser Saison die Top 3

Auch wegen der Länderspielpause standen in diesem Monat “nur” sechs Pflichtspiele auf dem Programm; davon entfielen drei auf die heimische Meisterschaft (2 Siege, 1 Niederlage), zwei auf die Europa League (je eines davon gewonnen und verloren) sowie eines auf den ÖFB-Cup (gewonnen und damit aufgestiegen). Insgesamt konnte man also zwei Drittel der Pflichtspiele positiv gestalten und liegt weiter in allen drei Bewerben im Plan. Das Torverhältnis beträgt dabei insgesamt 15:6.

 

Platz 3: Stefan Maierhofer

Der “Major” hat in seinem ersten kompletten Monat in Salzburg in fünf Einsätzen, trifft aber schon fast alle 200 Minuten und wird sich in Zukunft auch in dieser Hinsicht sicher noch steigern können.

 

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Die Moniz-Tabelle

20. September 2011

Eine kleine, statistische Spielerei

Seit knapp einem halben Jahr oder anders ausgedrückt, seit 25 Pflichtspielen ist Ricardo Moniz nun bereits Cheftrainer in Salzburg. Die Bilanz dieser 25 Spiele liest sich hervorragend; zwar wurde letztlich das Ziel, noch Meister zu werden, verpasst. Aber in der neuen Saison liegt man in allen Bewerben voll im Soll.

Von den 25 Spielen wurden 17 in der heimischen Liga bestritten, eines im ÖFB-Samsung-Cup und 7 in der Europa League, sowohl Qualifikation als auch Gruppenphase. Gewonnen wurden 16 Spiele, 5 endeten unentschieden und nur vier wurden verloren. Fast 2/3 aller Pflichtspiele (genau 64%) unter Moniz wurden somit gewonnen. Eine sehr positive Bilanz!

 

Ricardo Moniz, Cheftrainer

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Kontinuität? Weiter ein Fremdwort

18. September 2011

Eine kleine Zusammenfassung, und der Versuch einer Erklärung

Recht viel Erfolg, aber wenig nachhaltige Entwicklung; so in etwa könnte eine Kurzzusammenfassung der letzten Saisonen des FC Red Bull Salzburg lauten. Für diese Entwicklung ist aber personelle Kontinuität auf allen Ebenen eine immens wichtige Voraussetzung. Die Realität in Salzburg war aber, dass das einzig beständige die dauernde personelle Fluktuation war und ist.

Dazu kamen ständige Wechsel in der Zielsetzung; war zuerst angepeilt, innerhalb kürzester Zeit zu einem europäischen Topteam zu werden, wurden die Ziele in der Folgezeit der Reihe nach nach oben und unten nivelliert, und damit einhergehend Sportdirektor, Trainer und Spieler gewechselt.

Im folgenden werden deshalb vier verschiedene Punkte aufgezählt und etwas näher untersucht; einerseits um zu zeigen, dass Kontinuität in Salzburg, wie der Titel dieses Artikels behauptet, tatsächlich ein Fremdwort ist, und andererseits, um ein paar Gründe für das “warum?” hierfür zu finden. Die Punkte sind die verschiedenen Trainer seit dem Einstieg von Red Bull, die Anzahl der Transfers in den vergangenen Saisonen, ein Vergleich dreier Anfangsformationen sowie die Untersuchung typischer Viererabwehrketten in jeder der Saisonen.

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Nationalspieler-Review: September 2011

7. September 2011

Ein Überblick über die Einsätze unserer Nationalspieler

 

Tor:

Eddie Gustafsson muss sich im schwedischen Nationalteam weiterhin hinter der etatmäßigen Nummer 1 Andreas Isaksson sowie hinter Pär Hansson von Helsingborg IF anstellen. Immerhin liegt Schweden auf Play Off-Kurs, vielleicht klappt es ja doch mit einer EM-Teilnahme, sei es nur als Nummer 3.

Die Deutschen Nachwuchstorhüter Niclas Heimann und Thomas Dähne wurden nicht in ihre jeweiligen Nachwuchsteams einberufen.

Abwehr:

Ibrahim Sekagya stand bei 0:2-Auswärtsniederlage Ugandas gegen Angola über 90 Minuten auf dem Feld. Die Kraniche müssen nun ihr letztes Qualifikationsspiel im Oktober zuhause gegen Kenia gewinnen, um fix an der Fußball-Afrikameisterschaft 2012, die in Gabun und Äquatorialguinea stattfinden wird, teilzunehmen.

Petri Pasanen saß beim 4:1-Erfolg Finnlands gegen Moldawien nur auf der Bank, während er bei der 0:2-Heimniederlage gegen die Niederlande durchspielte. Finnland hat wie Österreich keine Chance mehr auf die Qualifikation zur EURO 2012 in Polen und der Ukraine.

Fränky Schiemer spielte die beiden wenig ruhmreichen Qualifikationsspiele der österreichischen Nationalmannschaft durch. Andi Ulmer ist dort (derzeit) kein Thema mehr.

Martin Hinteregger musste der U-21 verletzungsbedingt (anscheinend ein Hornissenstich) absagen.

Daniel Hölzl spielte mit der U-17 Österreichs beim Jugend-Toto-Cup in Oberösterreich und belegte dort den zweiten von vier Plätzen nach Siegen gegen die Alterskollegen aus Slowenien und Schottland und einer Niederlage gegen die aus Kroatein.

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Spieler des Monats: August 2011

7. September 2011

Zum ersten Mal in der Saison

Ein intensiver Monat liegt hinter uns; insgesamt wurden sieben Pflichtspiele in nur 25 Tagen absolviert. Die Bilanz ist großteils zufriedenstellend. Vier Spiele wurden gewonnen, zwei endeten unentschieden und nur einmal musste man sich geschlagen geben. Und das war die zum Glück folgenlose Niederlage im Hinspiel in Nikosia. Erfreulich ist auch, dass alle Ziele bisher erreicht wurden. In den KO-Bewerben ist man aufgestiegen, und in der Meisterschaft liegt man auf Platz 1.

 

Platz 3: Martin Hinteregger

Der U-21 Nationalspieler hat sich endgültig in der Salzburger Mannschaft etabliert. In allen Spielen im August kam er zum Einsatz, nur einmal davon nicht von Beginn an. Er spielt dabei trotz seiner seit heute 19 Jahre routiniert wie ein alter Hase, hat aber als Innenverteidiger durchaus eine wichtige Rolle im Spielaufbau. Zusätzlich erzielte er auch das entscheidende Tor gegen Nikosia.

 

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Ein kurzes Zwischenfazit

5. September 2011

Ein Sechstel der Meisterschaft ist gespielt, und die Liga pausiert derzeit wegen der Länderspieltermine. Das bietet auch Zeit, um auf den bisherigen Verlauf der Meisterschaft zurückzublicken, zu analysieren und einige Aspekte, die besonders hervorstechen, ob auf positive oder negative Art und Weise, näher zu betrachten.

 

+ Ergebnisse/Effektivität: Bisher wurden alle gestellten Ziele erreicht. In der Meisterschaft liegt man als einzige noch ungeschlagene Mannschaft auf Platz 1. Im ÖFB-Cup wurde die Hürde Baumgarten problemlos genommen, und auch die Gruppenphase der Europa League wurde erreicht, wenn auch mit mehr Bauchweh, als geplant. In dieser Hinsicht liegt die Mannschaft also voll auf Kurs.

 

+ Neuzugänge: Kein Kaderumbruch mit zehn oder gar mehr Neuzugängen, wie in den vorhergehenden Sommertransferzeiten seit 2008 hätte es werden sollen, sondern das bestehende Gerüst sollte nur gezielt verstärkt und die zahlreichen Abgänge kompensiert werden. Die Vorgabe wurde recht zufriedenstellend erfüllt; neun Abgängen stehen fünf Zugänge, ein Rückkehrer sowie zwei Spieler aus dem Schwesterklub Red Bull Brasil gegenüber. Die Neuverpflichtungen entpuppten sich auch durchaus als Verstärkungen. Petri Pasanen ist in der Innenverteidigung gesetzt und spielt bisher souverän und fehlerlos. Chema auf der selben Position zeigte in seinen Einsätzen bereits, dass er Potenzial besitzt, vor allem auch im Spielaufbau, und sich hinter dem alternden und fehleranfälligen Sekagya nicht verstecken muss. Rasmus Lindgren konnte die Lücke im defensiven Mittelfeld, die praktisch seit dem Karriereende von Niko Kovac bestand, endlich dauerhaft schließen, spielt unaufgeregt und ruhig, wenig spektakulär, das muss er aber auch nicht. Für diese spektakulären Momente ist nämlich eher der Brasilianer Leonardo zuständig, der diese bisher auch liefern konnte. Wenn er fit bleibt und sein Temperament im Griff hat ist er eine Riesenverstärkung. Schlussendlich bleibt noch Stefan Maierhofer, der zwar erst ein Pflichtspiel hier bestritt, über dessen Qualitäten aber auch nicht viele Worte verloren werden müssen.

 

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¿Por qué no os calláis?

7. Juli 2011

Einige Leute sollten öfter mal ihren Mund halten, oder zumindest ein bisschen nachdenken, bevor sie sich äußern

Denkt in dem Land eigentlich noch irgendjemand nach, bevor er sich zu einem Thema äußert? Oder sind alle öffentlichen Aussagen der kolportierten “Experten” nur mehr Verbaldurchfall? Offensichtlich letzteres, wenn man sich einige Meldungen der vergangenen Tage so ansieht.

Der Fußball ist ein Subsystem der ganzen Gesellschaft. Er spiegelt die politischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Verhältnisse in der Gesellschaft wider. Wenn diese Theorie stimmt, ist es um das Land offensichtlich schlecht bestellt; allerdings würde es erklären, warum ein extremistischer Rattenfänger beste Aussichten hat, nächster Bundeskanzler zu werden.

Vielleicht liegt es auch nur am Sommerloch, und am Fehlen spektakulärer Ein- und Verkäufe in der Liga sowie der Tatsache, dass dieses Jahr kein Verein bereits in der Vorbereitung mit dem Kabarett beginnt, wie es in den letzten Jahren der Fall war (Austria Kärnten, LASK, etc.). Über irgendwas muss man schließlich schreiben, und was bietet sich da besser an, als auf den allseits beliebten Sandsack draufzuhauen?

Die Gesellschaft braucht offensichtlich diese “anderen”, die auf die sie sich beim eigenen Scheitern hinausreden kann, und die sie bei jeder Gelegenheit attackiert. Das schafft die Möglichkeit, Dampf abzulassen und stärkt den Zusammenhalt nach innen.

Selbstverständlich ist der Sandsack namens FC Red Bull Salzburg nicht ganz unschuldig daran, für viele ein rotes Tuch zu sein; die Außendarstellung war und ist oftmals ungeschickt, Demut ist seine Sache nicht. Aber das entlässt niemanden aus der Verantwortung, respektvoll zu bleiben und sich an die Regeln eines zivilisierten Diskurses zu halten. Dazu gehört vor allem auch, nicht mit Lügen und Halbwahrheiten um sich zu werfen, um einen Gegner zu diskreditieren.

Die getätigten Äußerungen haben diesen Rahmen auf jeden Fall verlassen. Ob aus Vorsatz, wegen schlechter Manieren oder einfach nur wegen Dummheit, sei dahingestellt. Vielleicht auch eine Mischung aus alledem. Sehen wir uns den Inhalt der Meinungen der Herren Prohaska, Garger und Blumenau einmal genauer an.

Prohaska ist Austrianer durch und durch, was ihm natürlich zugestanden sei. Seine Angriffe in Richtung Salzburg erklärt das zwar vielleicht, entschuldigt sie aber nicht. Immerhin gilt er als Autorität im österreichischen Fußball, und muss sich deswegen besser im Griff haben.

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Saisonrückblick, Teil 3: die Bewertung der Neuzugänge

4. Juni 2011

Bereits im Herbst erfolgte an dieser Stelle der erste Überblick. Nach einer weiteren Halbsaison ist die Bewertung natürlich um einiges aussagekräftiger.

Insgesamt kamen in dieser Saison (Sommer und Winter) zehn neue Spieler an die Salzach. Spieler, die aus der zweiten Mannschaft kamen, sind nicht eingerechnet.

Das Bewertungsschema ist das selbe wie im Herbst: die Spieler werden auf einer Skala von 1 (schlechtester Wert) bis 10 (bester Wert) benotet, der Wert 0 bedeutet “nicht zu bewerten”.

 

Gerhard TREMMEL:

Bewertung im Herbst: 8/10

Neue Bewertung: 8/10

Analyse: Er konnte sich auch im Frühjahr meist als Nummer 1 gegen Eddie Gustafsson durchsetzen und spielte eine fehlerfreie Halbsaison, hielt sogar noch einige Punkte fest. Langfristig gesehen konnte er sich aber nicht durchsetzen, und wird den Verein im Sommer verlassen.

 

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Saisonrückblick, Teil 2: Das Team der Saison

31. Mai 2011

Die elf besten Spieler der abgelaufenen Saison: eine rein subjektive Auswahl

 

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